Das Walzen von Metallbändern muss mit äußerster Präzision erfolgen, damit die fertigen Bänder an jeder Stelle die geforderte Dicke haben. Eine der vielen Stellschrauben, an denen dafür beim Walzprozess gedreht werden kann, ist die Bandgeschwindigkeit. In unserer Case Study zeigen wir, mit welchem Messsystem wir diese auch bei extremen Umgebungsbedingungen sicher regeln können.
Stress durch Vibration und Kühlemulsionen
Sensoren, die die Bandgeschwindigkeit messen, sitzen in Walzgerüsten an der Zugmessrolle zwischen den Gerüsten. Das ist eine ungünstige Stelle, weil sie dort extremen äußeren Einflüssen ausgesetzt sind. Schocks und Vibrationen erschüttern die Elektronik, aggressive Kühlemulsionen greifen die Gehäuse an. Beides kann die Lebensdauer der Sensoren verkürzen. Darüber hinaus werden die störungsfreie Aufnahme und die präzise Übertragung von Geschwindigkeitssignalen für eine exakte Antriebsregelung erschwert.
Robuste Sensorlösung für präzise Messung
Die Verantwortlichen eines Walzwerks kamen auf uns zu, weil das bisher an der Zugmessrolle eingesetzte Messsystem zu ungenaue Daten lieferte. Ursache dafür waren vor allem die extremen Umweltbelastungen an der Einbaustelle. Unsere Experten nutzten einen passenden magnetischen Drehgeber aus unserem Sortiment in Schutzart IP67. Dieser verfügt einerseits über das erforderliche Heavy-Duty-taugliche Gehäuse und eine sehr robuste Elektronik sowie Mechanik. Anderseits ist er für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Auf welches Messsystem die Wahl fiel und wie es kundenspezifisch angepasst wurde, berichten wir in der Case Study „Walzwerke / Zugmessrollen: Lagerloses Drehgebersystem MAG widersteht dauerhaft extremen Umgebungsbedingungen im Walzgerüst“.